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CBD-Grundlagen

Die wichtigsten Grundlagen rund um CBD, Hanf und das Endocannabinoid-System – verständlich erklärt und mit Quellen belegt.

Cannabinoid

Ein Cannabinoid ist eine chemische Verbindung, die an die Cannabinoid-Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems bindet; dazu zählen pflanzliche Phytocannabinoide wie CBD und THC ebenso wie körpereigene und synthetische Formen.

Cannabinoid-Biosynthese

Die Cannabinoid-Biosynthese ist der pflanzliche Stoffwechselweg, über den Cannabis sativa in ihren Drüsenhaaren aus der Vorstufe Cannabigerolsäure (CBGA) die sauren Cannabinoide wie THCA und CBDA bildet.

Cannabispflanze (Cannabis sativa)

Die Cannabispflanze (Cannabis sativa) ist eine einjährige Nutz- und Heilpflanze aus der Familie der Hanfgewächse, die über hundert Cannabinoide wie CBD und THC sowie zahlreiche Terpene bildet.

CB1- und CB2-Rezeptoren

CB1- und CB2-Rezeptoren sind die beiden klassischen Cannabinoid-Rezeptoren des Körpers, G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, die als zentrale Bindungsstellen des Endocannabinoid-Systems wirken.

Decarboxylierung

Decarboxylierung bezeichnet die thermische Umwandlung von inaktiven Cannabinoidsäuren (wie CBDA und THCA) in ihre aktiven Formen (CBD und THC).

Entourage-Effekt

Der Entourage-Effekt beschreibt die Hypothese, dass die verschiedenen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze – Cannabinoide, Terpene und Flavonoide – im Zusammenspiel anders wirken als jeder Stoff für sich allein.

Ernte & Trocknung

Ernte und Trocknung umfassen die Nachernteschritte des Hanfs, bei denen der Erntezeitpunkt sowie kontrollierte Trocknung und Lagerung den Feuchtegehalt senken und das Cannabinoid- und Terpenprofil maßgeblich beeinflussen.

Hanf vs. Cannabis

Hanf und Cannabis bezeichnen dieselbe Pflanzenart (Cannabis sativa); der Unterschied liegt rechtlich allein im THC-Gehalt – Nutzhanf bleibt unter dem gesetzlichen Grenzwert, während Cannabis als Rauschmittel deutlich höhere THC-Werte aufweist.

Hanfanbau

Hanfanbau bezeichnet die landwirtschaftliche Kultivierung der Hanfpflanze (Cannabis sativa), die in Deutschland für Nutzhanf an zugelassene Sorten, einen THC-Höchstwert von 0,3 Prozent und eine Meldepflicht bei der BLE gebunden ist.

Hanfsamen

Hanfsamen sind die nährstoffreichen Samen der Cannabispflanze, die kaum Cannabinoide enthalten, dafür aber hochwertige Proteine, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe liefern.

Indica, Sativa & Ruderalis

Indica, Sativa und Ruderalis sind drei traditionell unterschiedene Erscheinungsformen der Hanfpflanze, die heute botanisch überwiegend als Varietäten oder Unterarten der einen Art Cannabis sativa L. eingeordnet werden.

Nutzhanf (Industriehanf)

Nutzhanf ist Hanf aus zugelassenen Sorten des EU-Sortenkatalogs mit einem THC-Gehalt von höchstens 0,3 Prozent, der legal für Fasern, Samen, Öl und CBD-Rohstoffe angebaut wird.

Phytocannabinoid

Ein Phytocannabinoid ist ein pflanzlich gebildetes Cannabinoid, das natürlicherweise in der Cannabispflanze vorkommt; zu den bekanntesten zählen CBD und THC.

Trichome

Trichome sind winzige, harzproduzierende Drüsenhaare auf der Oberfläche der Cannabispflanze, in denen die Cannabinoide und Terpene gebildet und gespeichert werden.

Wirkung von CBD

Die Wirkung von CBD beruht darauf, dass Cannabidiol im Körper überwiegend indirekt mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagiert, ohne dabei die für THC typische berauschende (psychoaktive) Wirkung auszulösen.

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