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Wirkstoffe 1 Min. Lesezeit

Limonen

Von der CBD-Supermarkt RedaktionAktualisiert 2026-06-14Wie wir prüfen

Kurzdefinition

Limonen ist ein verbreitetes Monoterpen, das in der Hanfpflanze und in Zitrusfruchtschalen vorkommt und für ein frisches, zitrusartiges Aroma sorgt.

Was ist Limonen?

Limonen ist ein verbreitetes Monoterpen, das in der Hanfpflanze und in Zitrusfruchtschalen vorkommt und für ein frisches, zitrusartiges Aroma sorgt. Es zählt zu den am häufigsten anzutreffenden Terpenen überhaupt und ist auch in vielen Hanf-Chemotypen vertreten.

Chemisch ist Limonen ein Monoterpen und kein Cannabinoid; es hat keine berauschende Wirkung.

Vorkommen

Den größten Anteil an Limonen liefern die Schalen von Zitrusfrüchten wie Zitrone, Orange und Grapefruit, weshalb es als Aromastoff und in Reinigungsprodukten breit genutzt wird. In der Hanfpflanze entsteht Limonen in den Trichomen und prägt das Duftprofil zitruslastiger Sorten. Daneben kommt es in vielen Kräutern und Nadelhölzern vor.

Aroma und sensorisches Profil

Das Aroma von Limonen ist unverkennbar fruchtig und zitrusartig – frisch, hell und leicht süßlich. In Hanfblüten verleiht es dem Gesamtbouquet eine spritzige, an Zitrusfrüchte erinnernde Note, die sich von erdigen Terpenen wie Myrcen deutlich abhebt.

Bezug zum Entourage-Effekt

Limonen wird im Rahmen des Entourage-Effekts häufig genannt – also der Hypothese, dass Cannabinoide und Terpene im Pflanzenextrakt zusammenwirken könnten. Wie bei anderen Terpenen ist die wissenschaftliche Evidenz für ein solches Zusammenspiel jedoch begrenzt und nicht abschließend belegt. Gesundheitsbezogene Heilversprechen lassen sich daraus nicht ableiten.

Bedeutung für Produkte

In Vollspektrum-Produkten bleibt das natürliche Terpenprofil samt Limonen weitgehend erhalten und trägt zum charakteristischen Aroma bei. Der Gehalt einzelner Terpene kann über eine Laboranalyse (COA) dokumentiert werden.

Quellen & Belege

Häufige Fragen

Wie riecht Limonen?

Limonen hat ein unverkennbar frisches, fruchtig-zitrusartiges Aroma, das stark an Zitronen und Orangen erinnert. In Hanfblüten verleiht es dem Gesamtbouquet eine spritzige, helle Note, die sich von erdigen Terpenen wie Myrcen deutlich abhebt. Als eines der häufigsten Terpene in Zitrusfrüchten und vielen Hanfsorten trägt Limonen wesentlich zum charakteristischen Duftprofil zitruslastiger Sorten bei.

Wo kommt Limonen vor?

Limonen kommt vor allem in den Schalen von Zitrusfrüchten wie Zitrone, Orange und Grapefruit in hoher Konzentration vor und wird deshalb als Aromastoff und in Reinigungsmitteln breit genutzt. In der Hanfpflanze entsteht Limonen in den Trichomen und prägt das Duftprofil zitruslastiger Sorten. Daneben ist es in zahlreichen Kräutern, Gewürzpflanzen und Nadelhölzern nachweisbar.

Ist Limonen psychoaktiv?

Nein, Limonen ist kein Cannabinoid und löst keinen Rausch aus. Es handelt sich um ein Monoterpen – eine Verbindung der Terpenklasse –, das für Aromabildung verantwortlich ist, jedoch nicht an denselben Rezeptoren wie THC andockt. Limonen hat weder berauschende noch psychoaktive Eigenschaften und ist in vielen Lebensmitteln und Pflegeprodukten als Aromastoff enthalten.

Welche Rolle spielt Limonen im Entourage-Effekt?

Limonen wird im Rahmen des Entourage-Effekts häufig als relevanter Begleitstoff genannt. Der Entourage-Effekt beschreibt die Hypothese, dass Cannabinoide, Terpene und weitere Pflanzenstoffe im Extrakt gemeinsam wirken könnten. Wie bei anderen Terpenen ist die wissenschaftliche Evidenz für ein solches Zusammenspiel jedoch begrenzt und nicht abschließend belegt. Gesundheitsbezogene Heilversprechen lassen sich daraus nicht ableiten.

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