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Wirkstoffe 2 Min. Lesezeit

CBDA (Cannabidiolsäure)

Von der CBD-Supermarkt RedaktionAktualisiert 2026-06-14Wie wir prüfen

Kurzdefinition

Cannabidiolsäure (CBDA) ist die natürlich in der frischen Hanfpflanze vorkommende, saure Vorstufe von CBD, die sich durch Decarboxylierung in CBD umwandelt.

Was ist CBDA (Cannabidiolsäure)?

Cannabidiolsäure, kurz CBDA, ist die natürlich in der frischen Hanfpflanze vorkommende, saure Vorstufe von Cannabidiol (CBD), die sich durch Decarboxylierung in CBD umwandelt. In der lebenden und ungetrockneten Pflanze liegt das Cannabinoid überwiegend in dieser Säureform vor.

CBDA ist ein Phytocannabinoid und nicht-psychoaktiv. Chemisch trägt es eine zusätzliche Carboxylgruppe (–COOH), die CBD fehlt – genau dieser Unterschied wird bei der Umwandlung entfernt.

Von CBDA zu CBD

Die Umwandlung von CBDA in CBD erfolgt durch Decarboxylierung: Unter Einfluss von Wärme – etwa beim Trocknen, Erhitzen oder bei der Verarbeitung – wird die Carboxylgruppe als Kohlendioxid abgespalten. Aus der sauren Vorstufe CBDA entsteht so das bekannte CBD.

Vereinfacht:

  • frische Pflanze → überwiegend CBDA
  • nach Erhitzung → überwiegend CBD

Einordnung in den Biosynthese-Weg

CBDA entsteht in der Pflanze aus der CBGA (Cannabigerolsäure), der gemeinsamen Säurevorstufe vieler Cannabinoide. Über ein spezifisches Enzym wird CBGA zu CBDA umgesetzt. Damit steht CBDA am Anfang der CBD-Bildung.

Eigenschaften und Forschungsstand

CBDA wird zunehmend wissenschaftlich untersucht, da die Säureformen der Cannabinoide ein eigenes Profil aufweisen können. Belastbare, abschließende Belege für gesundheitsbezogene Wirkungen beim Menschen liegen jedoch nicht vor. Für CBDA-haltige Produkte dürfen daher keine Heilversprechen gemacht werden.

Bedeutung für Produkte

In Roh- oder Kaltextrakten sowie in unerhitzten CBD-Ölen kann CBDA in relevanten Anteilen enthalten sein. Bei der Herstellung vieler Produkte wird das Material jedoch erhitzt, sodass CBDA weitgehend in CBD übergeht. Eine Laboranalyse (COA) kann zwischen CBDA und CBD unterscheiden.

Quellen & Belege

CBDA-Produkte finden

Anbieter und Produkte mit CBDA (Cannabidiolsäure) im Verzeichnis.

Produkte mit CBDA

Häufige Fragen

Ist CBDA dasselbe wie CBD?

Nein, CBDA und CBD sind chemisch verschieden. CBDA ist die saure Vorstufe von CBD und trägt eine zusätzliche Carboxylgruppe (COOH), die CBD fehlt. Erst durch Decarboxylierung – also Erhitzen der Pflanze oder des Extrakts – wird diese Gruppe als Kohlendioxid abgespalten und CBDA wandelt sich in das bekannte CBD um. In frischer, unerhitzter Hanfpflanze liegt das Cannabinoid deshalb überwiegend als CBDA vor, nicht als CBD.

Ist CBDA psychoaktiv?

Nein, Cannabidiolsäure ist nicht psychoaktiv und löst keinen Rausch aus. Wie CBD bindet CBDA nicht stark an den CB1-Rezeptor des Endocannabinoid-Systems, der für die berauschende Wirkung von THC verantwortlich ist. CBDA ist damit wie CBD nicht-psychoaktiv, unterscheidet sich aber strukturell durch seine Carboxylgruppe. Wissenschaftliche Untersuchungen zu CBDA laufen; abschließende Belege für gesundheitsbezogene Wirkungen beim Menschen liegen bislang nicht vor, weshalb keine Heilversprechen gemacht werden dürfen.

Wie wird aus CBDA CBD?

Die Umwandlung von CBDA in CBD erfolgt durch Decarboxylierung: Unter Einfluss von Wärme – etwa beim Trocknen, Erwärmen des Extrakts oder bei längerer Lagerung – wird eine Carboxylgruppe als Kohlendioxid abgespalten. In der frischen, unerhitzten Pflanze liegt überwiegend CBDA vor; nach der Verarbeitung mit Wärme entsteht daraus das bekannte CBD. Das Verhältnis von CBDA zu CBD in einem Produkt lässt sich analytisch über eine unabhängige Laboranalyse (COA) nachvollziehen.

Wo kommt CBDA vor?

CBDA ist die Form, in der Cannabidiol in der frischen, unerhitzten Hanfpflanze überwiegend vorliegt. Es entsteht in den Trichomen der weiblichen Blütenstände aus der gemeinsamen Vorläufersubstanz CBGA (Cannabigerolsäure). In Rohextrakten und kaltverarbeiteten CBD-Ölen kann CBDA in relevanten Anteilen enthalten sein, während herkömmliche erhitzte Produkte überwiegend CBD enthalten. Welche Form und in welchem Anteil vorhanden ist, weist eine unabhängige Laboranalyse (COA) aus.

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